Gute Tat
Referat für Gute Tat
Die Gute Tat – gestern, heute und morgen
Die Gute Tat ist Teil unserer Haltung bei den Pfadis. Sie bedeutet, hinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und die Welt bewusst ein kleines Stück besser zu hinterlassen. Ob durch Respekt, Achtsamkeit, gelebte Vielfalt, Friedensarbeit oder den Schutz unserer Umwelt uvm. – jede Gute Tat zählt und beginnt im Alltag.
Die Gute Tat ist ein zentraler Bestandteil des pfadfinderischen Selbstverständnisses bei den Pfadis. Sie begleitet Kinder, Jugendliche, Jugendleiter*innen und Eltern gleichermaßen und steht für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zum Wohl anderer beizutragen. Ziel ist es, die Welt ein Stück besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. Im Referat Gute Tat ist es uns daher auch wichtig für eine Weiterentwicklung zu sorgen. Viele Themen sind mittlerweile im Fokus der Guten Tat.
Von den Anfängen bis heute
In den Anfangszeiten der Pfadfinder*innenbewegung wurde die Gute Tat oft mit einzelnen, sichtbaren Hilfsleistungen verbunden – etwa jemandem über die Straße zu helfen oder eine kleine Unterstützung im Alltag zu leisten. Diese Gesten sind nach wie vor wichtig und wertvoll. Sie allein greifen heute jedoch zu kurz.
Unsere Gesellschaft ist vielfältiger, komplexer und vernetzter geworden. Damit haben sich auch die Herausforderungen verändert – und mit ihnen das Verständnis davon, was eine Gute Tat sein kann.
Ein modernes Verständnis der Guten Tat
Heute bedeutet die Gute Tat jede bewusste Handlung, die dazu beiträgt, Menschen, Gemeinschaft und Umwelt zu stärken. Sie ist Ausdruck einer Haltung, die Verantwortung ernst nimmt und nicht wegschaut.
Zur Guten Tat zählen heute unter anderem:
- soziale Verantwortung und solidarisches Handeln
- Inklusion und Diversität, bei denen alle Menschen dazugehören
- Friedensarbeit, die im Alltag beginnt
- Respekt und Achtsamkeit im Umgang miteinander
- Umweltschutz und Nachhaltigkeit als Verantwortung für die Zukunft
Inklusion, Diversität und Zusammenhalt
Inklusion bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Sprache, Fähigkeiten oder Lebensweise – willkommen sind und dazugehören. Diversität wird dabei nicht als Herausforderung, sondern als Stärke verstanden.
Die Gute Tat zeigt sich hier im bewussten Abbau von Barrieren, im Ernstnehmen unterschiedlicher Lebensrealitäten und im aktiven Eintreten gegen Ausgrenzung. Pfadfinderinnen und Pfadfinder gestalten Gemeinschaft so, dass sich alle sicher, respektiert und angenommen fühlen können.
Friedensarbeit beginnt im Kleinen
Frieden ist kein abstrakter Begriff, sondern etwas, das im Alltag gelebt wird. Friedensarbeit zeigt sich im Zuhören, im respektvollen Umgang miteinander, im Aushalten unterschiedlicher Meinungen und im gewaltfreien Lösen von Konflikten. Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Konflikten oder Krieg, sondern die Schaffung einer Umgebung in der alle aufblühen können. Da sind viele Gute Taten möglich.
Achtsamkeit spielt dabei eine zentrale Rolle: aufmerksam zu sein gegenüber den Bedürfnissen anderer, gegenüber der Gemeinschaft, der Natur und auch sich selbst. Wer achtsam handelt, trägt zu einem wertschätzenden und friedlichen Miteinander bei.
Verantwortung für Umwelt und Zukunft
Auch Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind heute zentrale Formen der Guten Tat. Bewusster Umgang mit Ressourcen, der Schutz von Natur und Umwelt sowie der Blick auf kommende Generationen gehören selbstverständlich dazu.
Eine Gute Tat kann bedeuten, Müll zu vermeiden, sorgsam mit Material umzugehen, nachhaltige Entscheidungen zu treffen oder sich aktiv für den Erhalt unserer Umwelt einzusetzen.
Groß oder klein – jede Tat zählt
Eine Gute Tat kann groß oder klein sein, spontan oder langfristig geplant. Sie kann darin bestehen, jemandem beizustehen, Ausgrenzung entgegenzutreten, Gemeinschaft zu stärken oder Verantwortung zu übernehmen – im Alltag, im Lager oder in der Gesellschaft.
Entscheidend ist nicht die Größe der Tat, sondern die Haltung dahinter: hinsehen, Verantwortung übernehmen und handeln.
Eine Haltung fürs Leben
Die Gute Tat ist heute kein einzelner Akt, sondern eine Lebenshaltung. Pfadfinderinnen und Pfadfinder lernen, mit Respekt, Achtsamkeit und Offenheit Verantwortung für sich, für andere und für die Welt zu übernehmen. In der Verfolgung der verschiedenen Aspekte können uns auch die SDG – die Nachhaltigkeitsziele der UN eine Unterstützung sein.
Wir laden gerne engagierte Leiter*innen, Mitarbeiter*innen, RaRo ein, im Referat mitzuarbeiten und gezielt ein Projekt voranzutreiben. Meldet euch bei Doris, wenn ihr Interesse habt und ein Thema, das euch am Herzen liegt.
Verantwortungsbewusstes Leben in der Gemeinschaft bedeutet …
- die eigenen Fähigkeiten erkennen und sie in die Gemeinschaft einbringen,
- Verantwortung übernehmen und das Leben in der Gemeinschaft mitgestalten,
- Fähigkeiten und Eigenheiten anderer akzeptieren sowie
- demokratisches Verhalten erlernen.
Der Auftrag der PPÖ lautet
Wir fördern die ganzheitliche Entwicklung von jungen Menschen zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten durch ein Wertesystem, das auf Gesetz und Versprechen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs aufbaut.
Wir helfen mit, eine bessere Welt zu schaffen, in der Menschen ihr Potenzial entfalten und sich aus ihrem Glauben in der Gesellschaft engagieren.
Das erreichen wir, indem wir die Pfadfinder*innenmethode anwenden, bei der jede und jeder Einzelne Verantwortung für die eigene Entwicklung zu einer engagierten, hilfsbereiten, selbständigen und verantwortungsvollen Person übernimmt.
Referentin
Doris Kruschitz
Referat Gute Tat
gutetat@wpp.at
Du hast
- … konkrete Ideen oder Vorschläge für die du Unterstützung benötigst?
- … den Willen dich zu engagieren, aber du bist auf der Suche nach einem geeigneten Projekt?
- … ein Projekt umgesetzt, bist stolz auf deine Arbeit und willst deine Erfahrungen teilen?
Melde dich einfach bei uns!
Als Pfadfinder*innen sind wir dazu bereit für unser eigenes Leben die Verantwortung zu übernehmen. Diese Aufgabe ist fordernd und nicht so selbstverständlich wie sie auf den ersten Blick scheint. Doch darüber hinaus haben wir uns zum Ziel gesetzt Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen und mitzuhelfen eine bessere Welt zu schaffen.
Dieser Teil unseres Auftrags hat viele Gesichter. Kaum etwas wird mehr mit den Pfadfinder*innen assoziiert als der Spruch:
Jeden Tag eine gute Tat!
Der Anspruch, der sich in diesen Worten verbirgt, zeigt auch gleichzeitig die Vielseitigkeit dessen was eine gute Tat sein kann. Die Ziele von uns als Landesverband sind es
… Euch eine Bühne bieten
Tu Gutes und sprich darüber. Transparent zu machen, was aktuell in und durch Pfadfinder*innengruppen geschieht, soll andere Pfadfinder*innen wie Nicht-Pfadfinder*innen motivieren und Ideen geben.
… Euch Erfahrungen und ein Netzwerk zur Verfügung stellen
Der Verband ist Anlaufstation für Initiativen und NGOs, die mit Ideen an uns herantreten oder es bereits in der Vergangenheit eine Zusammenarbeit gab. Wenn du mit deiner Gruppe/Rotte/als Einzelperson Interesse hast, dich zu engagieren, stehen wir mit Ideen und Kontakten zur Verfügung.
… ein Multiplikator zu sein
Wir wollen hier eine Plattform für Austausch von Ideen sein und durch Erfahrungswerte motivieren und das Engagement von einigen auf diese Weise vervielfachen.
